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serapath

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Re: theoretisches simulierbares Modell des ESZB-Systems erstellen um fundiert dritten intuitiv zugänglich Zusammenhänge zu erklären

from serapath on 10/03/2011 09:12 PM

Darum geht es bei der Grundlage "IS-LM-Modell" ja auch
Übernehmen der Bezeichnungen soweit möglich, Übernehmen der Funktionen soweit möglich und überall dort wo IS-LM nicht ausreichend ist wird begründet (am besten per Quelle/Gesetz) und eben "erweitert".
Am Ende kommt ein Modell heraus das nicht mehr viel mit IS-LM zu tun hat, weil das IS-LM erwietert und verändert werden musste, aber es lehnt sich an die Begriffswelt an und gibt Lesern die das IS-LM-Modell kennen einen Anknüpfungspunkt

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serapath

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theoretisches simulierbares Modell des ESZB-Systems erstellen um fundiert dritten intuitiv zugänglich Zusammenhänge zu erklären

from serapath on 09/28/2011 08:35 PM


Sehr geehrter Teilnehmer dieses Forums,

A. PERSÖNLICHE VORSTELLUNG:
Ich bin Student an der TU Darmstadt und studiere Wirtschaftsinformatik und schreibe derzeit meine Bachelorthesis am Fraunhofer Institut für
graphische Datenverarbeitung über Visualisierungen von ontologischen Datensätzen auf Basis der Struktur/Eigenschaften dieser Datensätze.
(SEMAVIS Projekt)
Ich beschaeftige mich autodidaktisch seit mehreren Jahren intensiv mit dem Geldkreislauf und das auch weit über die Inhalte hinaus die ich im offiziellen akademischen Rahmen in meinem Studium behandelt habe und die da wären:
=>
(Einführung in die VWL, Mikroökonomie I, Makroökonomie I) die den Inhalt folgender Bücher weitgehend abdeckten:
1. Eberhard Feess - Mikroökonomie

2. Blanchard - Macro Economics



B1. HINTERGRUND (im weiteren Sinne):

Ich meine einige fundamentale Zusammenhänge unseres Geldkreislaufs bereits verstanden zu haben und versuche seit Jahren anderen Menschen das fundamentale Problem unserer "Geldordnung" zu erklären und warum GIER in meinen Augen rein garnichts mit der Finanzkrise zu tun hat.
Leider stoße ich in der Regel auf Unverständnis oder Desinteresse und selbst wenn das mal nicht der Fall ist ändert sich in der Folge nichts... was auch?
Ich bin der Meinung das fast alle oder zumindest einige der größeren weltumspannenden Probleme im Grunde auf einen kleinen Mechanismus zurückzuführen sind der uns einerseits unter Umständen vielleicht erst unseren heutigen Wohlstand ermöglicht hat, der aber zumindest aktuell sehr problematisch geworden ist, falls er das nicht sogar immer schon gewesen ist. (Stichwort: schuldenbasierte Geldschöpfung zu Sollzinsen > 0%).
Allerdings kann ich das Problem anderen nicht stichhalting und anschaulich erklären und damit meine ich:
Den Geldkreislauf kurz und knapp mit wenigen Worten und anschaulicher Skizze und untermauert mit den entsprechenden Quellen.
(also: relevanten realen statistischen Daten und releventem geltendem Recht)

B2. HINTERGRUND (im engeren Sinne):
Auf einer Mailingliste der Uni Erlangen wurden Sie mir von einem Herrn Manfred Gotthalmseder empfohlen.
Das Thema dort war ursprünglich "staatliches Geld als Kreditrahmen" bzw. Vollgeld und "Monetäre Modernisierung".
Allerdings geht und ging es mir im Verlauf darum eine kleine Initiative zu starten ein theoretisches simulierbares Modell des europäischen Geldsystems (ESZB, und ESM falls er in Kraft tritt) in Diagrammform zu entwerfen und die geltenden Zusammenhänge mathematisch simulierbar zu beschreiben.



C. IDEE ZUM MODELL:

Das Modell soll sich zu Beginn ein wenig an das IS-LM-Modell anlehnen, dieses jedoch stark erweitern, so dass es bis auf einige Grundzüge nicht mehr viel mit dem als IS-LM-Modell zu tun hat. Vorallem lässt sich auf das noch zu entwerfende zeitdiskrete Modell keine Differentialrechnung mehr anweden, denn einen sehr wesentlicher Grundzug werden Übergänge von Zeitpunkten t auf Zeitpunkte t+1 darstellen.
Das Modell soll anschliessend programmiert und visualisiert werden.
Möglicherweise werden Zeitreihenanalysen möglich sein, aber unter umständen ist das nicht notwendig, falls das starten bzw. abspielen des Modells durch Drücken einer "Play-Taste" die Veränderungen bereits deutlich zeigt. In jedem Fall wird es dadurch auch Laien intuitiv zugänglich.
Aber nun eine grobe Vorstellung meiner bisherigen Gedanken zu so einem Modell:

  1. Es soll alle relevanten Teilnehmer beinhalten (Zentralbanken, Geschäftsbanken, Staat, Unternehmen, ......)

  2. Jeder Teilnehmer bekommt ein Bestandskonto (nicht unbedingt T-Konten-Form) zugewiesen. (Güterbestände, Geldbestände, Schulden, sonstige...)

  3. Jeder Teilnehmer bekommt Instrumente zugewiesen (Funktionen mit Parametern auf die nur der Teilnehmer Einfluss hat)
    Das einsetzen von Argumenten in die Paramter der Funktion zum Zeitpunkt t0 errechnet den Zustand des Systems auf den Bestandskonten der Teilnehmer zum Zeitpunkt t1. Eine Periode kann durchaus zb. nur eine Stunde sein. (BIP pro Stunde, usw...)

  4. Teilnehmer sind "Kästen" im Diagramm denen STOCKS (Bestandskonten) zugewiesen sind.

  5. Instrumente sind "Beziehungen" in Form von Pfeilen zwischen den Kästen im Diagramm welche die FLOWS darstellen, die in jeder Runde fließen, also vom Übergang des Zeitpunkts t auf den Zeitpunkt t+1

  6. Das Verhalten der Teilnehmer bzw. deren Ziele bei der Nutzung ihrer Instrumente kann ebenfalls beliebig gesetzt werden, sollte sich aber am besten auf statistische Daten der Realitaet stuetzen (mit Quellenangaben). (zb. beobachtete Sparquote in Deutschland)
    Alle Instrumente sollten sich ebenfalls auf geltendes RECHT stuetzen (mit Quellenangaben).

  7. Bei Start des Systems kann der Startzustand beliebig gesetzt werden
    (zb. kein Geld vorhanden; nur der Staat hat Geld; ein betrag x an Geld ist an alle Teilnehmer gleichmäßig verteilt, ...usw..)


D. HYPOTHESE:

"Vermutung ist, das unabhängig von den Startbedingungen und den Zielen der Teilnehmer nach einer entsprechenden Anzahl an Simulationsrunden immer wieder die gleichen bzw. das gleiche Phaenomen auf den Bestandskonten beobachtbar ist."



Mit freundlichen Grüßen
Alexander Praetorius


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