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Manfred
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Neue Märkte durch neue Probleme

von Manfred am 12.07.2011 18:20

In einem Statement aus dem Film "Zeitgeist moving forward" wurde mir klar, dass die Kritik an der manipulation des Konsumenten zu guten Käufern nur einen Teil des Übels darstellt. Die Wirtschaft fördert nicht nur Unzufriedenheit der Menschen, weil zufriedene Menschen keine guten Käufer wären, sie fördert Probleme aller Art, denn Probleme schaffen Märkte für Problemlösungen.

Hier die Downloadlinks zum erwähnten Film:
http://www.megaupload.com/?d=LO8Y3OO7
http://www.megaupload.com/?d=I625QNFK

Das bedeutet, die Wirtschaft hat kein Interesse an einer intakten Umwelt mit gesunden Menschen. Werden die Ozeane leergefischt, so steigt der Preis von Fisch und Fischzucht wird rentabler. Die Wirschaft profitiert von Problemen, denn umso schwieriger die Situation, desto mehr muss gewirtschaftet werden. Nur die Menschen werden derartig in dieses Getriebe eingespannt, dass immer mehr auf der Strecke bleiben.
Die Wirschaft regelt sich selbst in ihrem Sinne. Sie hat einen inneren Wachstumsmotor, wie ein Geschwür. Wir Menschen sind die Zellen dieses Geschwürs, und unser Immunsystem erkennt den Feind nicht.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2011 18:21.

Manfred
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Standartisiertes Wissen? Nein Danke!

von Manfred am 12.07.2011 18:09

Könnte es nicht sein, dass Bildungsstandards der Nivellierung der Masse dienen, um Privatschulen die Möglichkeit zu geben, sich in ihrem Angebot über die Masse zu erheben. Wer wird Schüler des staatlichen Schulsystems noch anstellen, wenn alle das gleiche Wissen mitbringen. Von dieser Sorte bekommt jeder zu viele.
Umso interessanter werden all jene sein, welchen eine andere Ausbildung zukam. Diesen Vorsprung versuchen die Mächtigen für ihre Söhne und Töchter zu organisieren.
Das geht freilich nur auf Kosten einer geistigen Verarmung der Gesellschaft. Wie wird die nächste Generation spannende Diskussionen um heikle Themen führen können, wenn alle das gleiche Wissen haben und der gleichen Meinung sind? Zweifelsohne ist eine mündige Gesellschaft schwerer zu regieren und von oben nicht erwünscht. Die EU standartisiert zuerst die Äpfel und Gurken und nun folgt der standartisierte Mensch.

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Wie kommen neue Lehrinhalte in ein standartisiertes System?

von Manfred am 12.07.2011 18:03

Ich finde, dass ein standartisiertes System die Gefahr birgt, Lehrer am Einbringen neuer Inhalte zu hindern. Ich unterrichte selbst Philosophie und Psychologie. Weite Teile meines Buches könnte man diesen Fächern zuordnen, aber nahezu nichts davon kommt in Schulbüchern vor. Wenn ich meine Schüler zu einer Standardmatura führen muss, und will, dass sie diese bestehen, so kann ich diese neuen Themen unserer Zeit nicht unterrichten.

Wichtige Bereiche, wie zum Beispiel die Frage, wie unser Geldsystem funktioniert, werden ja heute in der Schule nicht unterrichtet. Durch Bildungsstandards wird verhindert, dass das Volk Wissen dieser Art erwirbt, das der sogenannten "Oberschicht" unserer Gesellschaft gefährlich werden könnte.

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Ist das Buch eines unter vielen?

von Manfred am 12.07.2011 17:57

Hier ist Platz für Vergleiche mit ähnlichen Werken

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Ist die Unnachhaltigkeit unseres Geldsystems verständlich dargestellt?

von Manfred am 12.07.2011 17:56

Wie unser Geldsystem funktioniert wird ja heute weder in der Schule gelehrt, noch in den Medien kritisiert. Es gilt als zu kompliziert für den Laien. Ist das so, oder ist es mir gelungen es einigermaßen verständlich darzustellen?

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Hängt alles mit allem zusammen?

von Manfred am 12.07.2011 17:53

Das Buch ist ja ein ziemlicher Rundumschlag, was die Themenstellungen betrifft. Mich als Autor hätte deshalb interessiert, ob ich auch etwas von meinem Gefühl vermitteln konnte, dass all diese Themen zusammenhängen. So mag das Bild, das wir von uns als Menschen haben, durchaus Ursache für unseren Egozentrischen Umgang mit der Welt sein.

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Niemand wird Experte in einem Fach aufgrund von Wettbewerb

von Manfred am 12.07.2011 17:49

Meine Beobachtung ist die, dass Menschen, die etwas wirklich gut können, dies nicht aufgrund von Wettbewerb erlernt haben. Einstein hat sich nicht für Physik interessiert, um sich mit anderen zu messen. Es mag ja so sein, dass sich Menschen gerne ein gleichrangiges Gegenüber suchen, mit dem sie wetteifern. Aber dieses Gegenüber muss selbst gewählt sein. Drängt man ein Kind in einen Wettbewerb, den es nicht gewinnen kann, so ist es demotiviert. Der Beste kann aber nur ein einziger sein unter Millionen von Schülern. Somit wirkt Wettbewerb, meiner Erfahrung als Lehrer nach, überwiegend demotivierend.

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Die Vertreter des Grundeinkommens

von Manfred am 12.07.2011 17:42

Ich habe im Buch den Film von Häni und Schmidt zum Grundeinkommen empfohlen. Ihre Ideen zusammen mit Ansätzen zu einem nachhaltigen Geldsystem könnten unsere Sozialsysteme wirklich aus der Krise führen:
http://grundeinkommen.tv/?p=263

Hinter diesem Film steht eine Vereinigung, deren Aktivitäten auf ihrer Website publiziert werden:
http://grundeinkommen.tv/

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2011 21:32.

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Der Film "Zeitgeist moving forward"

von Manfred am 12.07.2011 17:33

Erst nach dem Erscheinen meines Buches bin ich auf diesen Film gestoßen. Er steht im Zusammenhang mit dem Venus-Projekt, zu dem ein Link in meinem Buch angegeben ist. Der Film heißt: Zeitgeist moving forward:

1. Teil: http://www.megaupload.com/?d=LO8Y3OO7
2. Teil: http://www.megaupload.com/?d=I625QNFK

Im Prinzip wird darin ebenso wie in meinem Buch eine Kontrolle der sozialökonomischen und umweltökologischen Wechselwirkungen durch die Wissenschaft gefordert. Computermodelle sollten direkt Einfluss darauf üben, welche Maßnahmen ergriffen werden, bzw.welche Parameter des Systems wie anzupassen sind. Einige im Film gezeigten Statements gefallen mir sehr gut: Zum Beispiel:

  • Was ist Ökonomie? Eine Gesellschaft, die keinen Müll erzeugt!
  • Ist die freie Marktwirtschaft interessiert Probleme zu lösen? Nein! Sie lebt davon Lösungen zu verkaufen und Probleme zu schaffen.
  • Schon immer gab es Hunger in der Welt. Aber im Gegensatz zu vergangenen Zeiten hungern die Menschen heute nicht durch natürliche, sondern menschgemachte Ernteausfälle. Auch wäre es im Gegensatz zu vergangenen Zeiten technisch und logistisch machbar sie zu ernähren, da die Überproduktion andernorts verteilt werden könnte. Menschen hungern heute aufgrund eines menschenverachtenden profitorientierten Wirtschaftssystems. Dieses fordert somit mehr Todesopfer als Stalin und Hitler zusammen.

  • Im zweiten Teil wird anhand einer ganzen Reihe von Statistiken gezeigt, dass nahezu alle wesentlichen Faktoren, welche die Lebensqualität und den Erfolg eines Landes auszeichnen, negativ mit Vermögenskluft (economic inequality) korrelieren. Die USA ist in vieler Hinsicht das Schlusslicht der Welt, und steht wirtschaftlich nur aufgrund dessen gut da, dass sie eine ausbeuterische Wirschaftspolitik gegenüber anderen Ländern betreibt. Aber immerhin beherbergt sie auch ihre eigenen Kritiker.

    Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2011 21:29.

    Manfred
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    Gibt es den freien Willen?

    von Manfred am 12.07.2011 17:13

    Wer heute Psychologie studiert, lernt es, das Verhalten von Menschen auf genetische Gründe oder den Einfluss des Umfeldes zurückzuführen, in dem der Mensch aufwuchs. Jedes Verhalten hat Gründe, das weiß auch der Kriminologe. Aber bleibt dann überhaupt noch Raum für einen "freien Willen"?
    In meinem Buch verstricke ich dieses Problem mit dem Gedanken einer noch immer anhaltenden Schöpfung. Die Welt ist als Ganzes nicht determiniert, und so auch der Wille nicht. Allerdings komme ich dabei ohne Gott aus, sondern öffne dem Zufall die Tür einen kleinen Spalt. Gäbe es einen Schöpfer, so wäre meiner Ansicht nach auch dieser Freiheitsgrad dahin.

    Antworten
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